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Einsatz Allgemein, Presse

Einsatzkräfte der DLRG Düsseldorf helfen im Hochwassereinsatz

Veröffentlicht: Freitag, 30.07.2021
Autor: Julian Meichsner
DLRG-Retter setzen ein Hochwasserboot ein, um Menschen aus überfluteten Häusern zu evakuieren
Auch nachts transportieren Einsatzkräfte der DLRG Sandsäcke durch überflutete Straßen

Düsseldorf. Einsatzkräfte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Düsseldorf waren seit der Flutkatastrophe am 14. Juli fast zwei Wochen lang rund um die Uhr im Hochwassereinsatz. Insgesamt waren über 30 ehrenamtliche Helfer aus Düsseldorf in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten rund um Düsseldorf, Erftstadt und dem Ahrtal in Rheinland-Pfalz im Einsatz.

Im Rahmen der örtlichen Gefahrenabwehr unterstützte die DLRG nach dem Starkregen am 14. Juli verschiedene Einsatzstellen im Düsseldorfer Stadtgebiet durch die Evakuierung von Personen mit Booten, den Transport von Sandsäcken über den Wasserweg und das Errichten von Sandsackdämmen. Dafür setzten die Wasserretter die speziell für solche Katastrophen vorgehaltenen Hochwasserboote ein. „Durch Rollen unter dem flachen Rumpf und eine robuste Bauweise aus Kunststoff sind diese Boote besonders für den Transport von Menschen und Material bei Hochwasser geeignet und können in überfluteten Straßen notfalls auch von Hand geschoben werden“, erklärt der Leiter Einsatz der DLRG Düsseldorf, Felix Rösler. In der Zeit nach dem Hochwasser halfen die DLRG-Retter tagelang beim Auspumpen von mit Wasser vollgelaufenen Kellern, insbesondere in der Düsseldorfer Ostparksiedlung.

Zwei Düsseldorfer Katastrophenschutz-Einheiten der DLRG wurden am 21. Juli als Teil der landesweit aufgestellten Wasserrettungszüge-NRW zu einem Einsatz in Erftstadt alarmiert. Gemeinsam mit anderen DLRG-Einheiten aus dem DLRG-Landesverband Nordrhein halfen die neun Helfer aus Düsseldorf beim Bau und der Sicherung eines Deiches an der Erft. Bereits nach zwei Tagen im Einsatz konnte der Deichbau erfolgreich abgeschlossen werden.

Nach einem Hilfeersuchen vom Land Rheinland-Pfalz an den Bundesverband der DLRG wurde ein bundesweit zusammengestelltes Team in die von der Flutkatastrophe betroffenen Gebiete rund um das Ahrtal entsendet. Darunter waren auch zwei Einsatzkräfte der DLRG aus Düsseldorf. Die Aufgabe des Teams bestand aus der Erkundung und Dokumentation von Schäden an der Infrastruktur mittels Drohnen und geländefähigen Einsatzfahrzeugen, damit die Einsatzleitungen vor Ort jederzeit ein aktuelles Bild der Lage hatten.

Nach der Flutkatastrophe waren in den betroffenen Regionen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz insgesamt mehr als 1.100 Retter der DLRG aus dem gesamten Bundesgebiet im Einsatz.

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